ISO 27001 Klausel 8.3: Informationssicherheits-Risikobehandlung
Erfahren Sie, wie die ISO 27001-Klausel 8.3 die Behandlung von Informationssicherheitsrisiken vorschreibt.

Erfahren Sie, wie die ISO 27001-Klausel 8.3 die Behandlung von Informationssicherheitsrisiken vorschreibt.

Die Behandlung von Informationssicherheitsrisiken ist der Prozess der Auswahl und Implementierung von Kontrollen zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit und der Auswirkungen von Risiken die die Informationssicherheit eines Unternehmens gefährden können. Das Management von Risiken ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) und wird von der Norm ISO 27001 gefordert.
Klausel 8.3 der ISO 27001 verlangt, dass Organisationen den Plan zur Behandlung von Informationssicherheitsrisiken umsetzen und dokumentierte Informationen über die Ergebnisse dieser Risikobehandlung aufbewahren.
Das bedeutet, dass Organisationen einen Plan haben müssen, wie sie die identifizierten Risiken behandeln wollen, und Aufzeichnungen darüber führen müssen, wie sie diesen Plan umgesetzt haben.
Im Folgenden sind einige der Punkte aufgeführt, die mit der Anforderung 8.3 verbunden sind:
Organisationen können eine Vielzahl von Methoden zur Umsetzung der Anforderung 8.3 anwenden, z.B:
Ein Plan zur Behandlung von Informationsrisiken (Information Risk Treatment Plan, IRTP) ist ein Dokument, in dem dargelegt wird, wie eine Organisation die Informationssicherheitsrisiken, die im Rahmen ihrer Risikobewertung ermittelt wurden, handhaben und behandeln wird. Der IRTP sollte Folgendes enthalten:
Der IRTP sollte ein wachsendes Dokument sein, das regelmäßig aktualisiert wird, wenn sich die Risikolandschaft des Unternehmens ändert.

Es gibt eine Reihe verschiedener Risikobehandlungsstrategien, aber die gängigsten sind:
Welche Risikobehandlungsstrategie für ein bestimmtes Risiko am besten geeignet ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, u. a. von der Wahrscheinlichkeit und den Auswirkungen des Risikos, den Kosten und der Wirksamkeit der verschiedenen Kontrollen sowie der Risikobereitschaft des Unternehmens.
Um einen Plan für die Behandlung von Informationssicherheitsrisiken umzusetzen, sollten Organisationen einen Risikomanagementprozess befolgen.
Die ISO 27001 verlangt, dass Organisationen über einen Risikobehandlungsplan verfügen, um die durch den Risikobewertungsprozess ermittelten Informationssicherheitsrisiken zu behandeln.
Der Risikobehandlungsplan sollte die Risiken, die Risikobehandlungsstrategien, die zur Bewältigung der Risiken eingesetzt werden sollen, und die Kontrollen, die zur Unterstützung der Risikobehandlungsstrategien implementiert werden, aufzeigen.
Der Risikobehandlungsplan ist für den Zertifizierungsprozess nach ISO 27001 wichtig, da er dem Prüfer zeigt, dass die Organisation über einen Plan zur Bewältigung ihrer Informationssicherheitsrisiken verfügt. Der Auditor überprüft den Risikobehandlungsplan, um zu beurteilen, ob er umfassend und für die Risiken der Organisation geeignet ist.

Ein Risikobehandlungsplan ist nicht nur für die ISO 27001-Zertifizierung erforderlich, sondern bringt auch eine Reihe weiterer Vorteile mit sich, wie z. B:
Zusätzlich zu diesen Vorteilen kann ein Plan zur Behandlung von Informationsrisiken Unternehmen auch dabei helfen:
Insgesamt ist ein Plan zur Behandlung von Informationsrisiken ein wichtiges Instrument für jede Organisation, die ihre Informationswerte schützen und ihre Informationssicherheitslage verbessern will.
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