Einwilligung und Datenschutz: 5 Tipps für E-Commerce-Unternehmen

Der Zusammenhang von Datenschutz, Einwilligungen und E-Commerce

  • Laut Statista betrug der Anteil des Online-Handels am gesamten Einzelhandel im Jahr 2020 bereits beträchtliche 16 % – Tendenz steigend.
  • Angesichts der steigenden Nachfrage und des intensiven Wettbewerbs nutzen E-Commerce-Unternehmen jede erdenkliche Möglichkeit, um den Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein, insbesondere wenn es um den Aufbau und die Optimierung von Kundenbeziehungen geht. Diese Entwicklung steht im engen Zusammenhang mit der Erfassung personenbezogener Daten von Kunden.
  • Die DSGVO enthält strenge Vorschriften zum Schutz und zur Sicherheit personenbezogener Daten.

Wie können E-Commerce-Unternehmen also sicherstellen, dass personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der DSGVO erfasst und verarbeitet werden?

Und wie können Sie bessere Beziehungen zu Ihren Kunden aufbauen und gleichzeitig Datenschutzgesetze wie die DSGVO einhalten.

Warum ist der Datenschutz für die meisten E-Commerce-Unternehmen ein wichtiges Thema?

1. Wachsende Bedeutung von Datenschutzgesetzen

Gesetze wie die DSGVO müssen von jedem Unternehmen, das personenbezogene Daten verarbeitet, eingehalten werden. Sie müssen strenge Regeln befolgen und dafür sorgen, dass die Daten ordnungsgemäß, gesetzeskonform und transparent verwendet werden.

Die Einhaltung dieser Vorschriften kann für einige E-Commerce-Unternehmen, die große Mengen an Kundendaten erfassen, eine Herausforderung darstellen. Einige Unternehmen löschen Kundendaten, um Bußgelder und Strafen zu vermeiden, ohne zu wissen, dass es Möglichkeiten gibt, Daten in Übereinstimmung mit den geltenden Bestimmungen zu erfassen.

Durch das Löschen der Daten entgeht ihnen die Chance, die Marketingkommunikation zu verbessern, Kunden gezielt anzusprechen oder den Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein.

2. Schritte in Richtung Zukunft ohne Cookies

Beliebte Internet-Browser wie Google haben damit begonnen, das Tracking über Drittanbieter-Cookies (Werbung) zu beschränken.

Aus diesem Grund müssen viele E-Commerce-Unternehmen zur Datenerfassung auf Kundenumfragen oder Website-Aktivitäten (auch als Zero-Party- und First-Party-Daten bezeichnet) umsteigen.

Unternehmen wie Ihres können aber auch weiterhin profitieren. Die Erfassungsmethoden von Zero- und First-Party-Daten sind transparenter, sodass Kunden genau wissen, welche persönlichen Informationen erfasst werden. Tools für das Einwillgungs- und Präferenzmanagement machen es möglich.

3. Kunden legen Wert auf Datenschutz

Durch die jüngsten Datenschutzskandale sind die Kunden wachsamer geworden und sorgen sich zunehmend um den Schutz ihrer Daten. Datenschutz ist nicht mehr nur eine Option, sondern ein Muss, um das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Tatsächlich ist das Vertrauen der Kunden in Unternehmen mit strengeren Datenschutzmaßnahmen höher. Kunden sind eher dazu bereit, ihre persönlichen Daten weiterzugeben, wenn sie die Kontrolle darüber behalten.

 

DSGVO-konform werden: Wie können Einwilligungs- und Datenschutzverfahren für E-Commerce-Unternehmen hilfreich sein?

Als E-Commerce-Unternehmen erfassen und verwalten Sie große Mengen an personenbezogenen Daten. Gleichzeitig möchten Sie die Vorgaben der DSGVO erfüllen. Zunächst müssen Sie die Einwilligung Ihrer Kunden einholen.

Lassen Sie die Kunden selbst entscheiden, welche Daten sie mit Ihnen teilen möchten. Und stellen Sie sicher, dass ihre Daten geschützt und sicher sind.

Wir zeigen Ihnen im Folgenden einige Möglichkeiten für die Umsetzung auf:

1. Passen Sie Ihre Cookie-Richtlinien an

Mit der Nutzung der Website werden Cookies nicht mehr automatisch akzeptiert. Die User müssen auswählen können, ob sie Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Denn Cookies gelten gemäß der DSGVO (Randnummer 30) als personenbezogene Daten. Wie bei allen personenbezogenen Daten benötigen Sie die Zustimmung für das Tracking.

2. Stellen Sie sicher, dass die erteilte Einwilligung gültig ist

Die Einwilligung ist nur gültig, wenn sie freiwillig erteilt wurde. Sie erfolgt für den konkreten Fall und in Kenntnis der Sachlage. In der DSGVO (Artikel 4) finden Sie die entsprechenden Bestimmungen.

Dazu müssen Sie die Informationen, denen der Kunde zustimmen soll, klar und verständlich darlegen.

3. Informieren Sie Ihre Kunden, wofür ihre Daten verwendet werden#

Um die Bestimmungen der DSGVO einzuhalten, stellen viele Unternehmen Hubs für Datenschutzrichtlinien bereit.

Hier erhalten Kunden Informationen darüber, wie ihre Daten verwendet werden, zu welchem Zweck sie verwendet werden und wie sie ihre Zustimmung verwalten können.

4. Qualität statt Quantität

Mit dem Consent und Preference Management können Sie wichtige Daten erfassen. Dies sind die Informationen, die Kunden bereitwillig weitergeben.

Sie unterstützen dadurch Ihre Marketingaktivitäten, erhöhen die Effizienz Ihrer Kampagnen und verbessern Ihre Kundenbeziehungen.

Auf dem Weg zur Einhaltung aller Bestimmungen der DSGVO hat Ihr Unternehmen weitere Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Einwilligung und dem Datenschutz. Sie können die Gelegenheit nutzen, um die Customer Journey zu verbessern und erstklassige Erfahrungen zu bieten.  

5 Tipps für erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen: Dank optimiertem Marketing-Consent die Customer Journey verbessern

1. Kundenkontaktpunkte optimieren

Identifizieren Sie die Kundenkontaktpunkte auf Ihrer Website. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihre Interaktionen mit Kunden zu maximieren und Beziehungen zu stärken.

Der erste Kundenkontaktpunkt auf Ihrer Website ist in der Regel das Einwilligungsbanner. Mit der Personalisierung und Optimierung des Banners machen Sie deutlich, dass der Datenschutz für Sie eine wichtige Rolle spielt und dass Ihre Kunden entscheiden können, welche Daten sie weitergeben.

2. Einmalige Einwilligung der Nutzer 

Die meisten Kunden nutzen verschiedene Geräte, um auf Ihre Website zuzugreifen. Erweitern Sie die Einwilligungsberechtigungen auf mehrere Geräte, um sicherzustellen, dass Sie die Einwilligung nur einmal anfordern. So muss der Kunde nur einmal zustimmen.

3. Priorisierung von Zero-Party-Daten

Da immer mehr Plattformen die Unterstützung von Drittanbieterdaten eingestellt haben, ist der Wechsel zu Zero-Party-Daten, die Kunden aktiv teilen, für eine erfolgreiche Datenstrategie von entscheidender Bedeutung. Auf diese Weise können Sie das Vertrauen Ihrer Kunden stärken.

Erfahren Sie mehr über Zero-Party-Data in diesem Beitrag.

4. Richtlinien in Chancen verwandeln

Anstatt eines einfachen „Opt-in“- oder „Opt-out“-Ansatzes können Sie Kunden nach ihren Präferenzen fragen. Dadurch erhalten Sie nützliche Informationen, mit denen Sie die Effizienz Ihrer Marketing-Kampagnen erhöhen und die Kundenbindung stärken.

5. Marketingaktivitäten personalisieren

Indem Sie den richtigen Personen zur richtigen Zeit personalisierte Inhalte bereitstellen, verbessern Sie den Kundenservice. Binden Sie Ihre Kunden stärker ein und pflegen Sie die Beziehungen, um sie langfristig an Ihr Unternehmen zu binden.

Wie kann die Einwilligungs- und Präferenzmanagement-Lösung von DataGuard E-Commerce-Unternehmen unterstützen?

Mit der DSGVO-konformen Einwilligungs- und Präferenzmanagement-Lösung von DataGuard können Sie kundenorientierte Entscheidungen treffen und so den Mitbewerbern einen Schritt voraus sein.

Weitere Vorteile:

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  • Vertrauensbildung mit transparenten, konformen und leicht verständlichen Einwilligungsrichtlinien für Cookies 

Möchten Sie Ihre Möglichkeiten durch Einwilligungs- und Datenschutzverfahren verbessern? Sprechen Sie noch heute mit unseren Experten.

 

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