ISO 27001-Zertifizierung : Ein Ratgeber für SaaS-Unternehmen

Die SaaS-Branche (Software as a Service) wird Prognosen zufolge bis 2028 einen Wert von 720 Milliarden $ erreichen.

Und da immer mehr Unternehmen Cloud-Lösungen in Anspruch nehmen, ist Informationssicherheit relevanter denn je. Nachrichten über Datenpannen mit weitreichenden Konsequenzen und die Menge der Daten, die zu den Servern potenzieller SaaS-Partner migriert werden müssten, machen viele Unternehmen zögerlich, was die Umstellung auf die Cloud betrifft.

ISO 27001-Zertifizierung: Ein Ratgeber für SaaS-Unternehmen

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Sichern Sie Ihren Erfolg

Wie können Sie als Gründer oder Vorstandsmitglied eines SaaS-Unternehmens Kunden versichern, dass ihre Daten geschützt sind?

Hier kommt die ISO 27001 (ein internationaler Standard für Informationssicherheit) ins Spiel. Eine Zertifizierung sorgt dafür, dass Kunden mehr Vertrauen Ihnen gegenüber haben und eher zu einer Zusammenarbeit bereit sind. Die ISO 27001-Zertifizierung macht Ihre Informationssicherheit erst so richtig sichtbar.

In diesem Ratgeber für SaaS-Unternehmen erfahren Sie, was die ISO-27001-Zertifizierung ist, wie sie Ihrem Unternehmen nützt, welche Kosten zu erwarten sind und was die ersten Schritte auf dem Weg zur Zertifizierung sind.

Was ist die ISO-27001-Zertifizierung?

Bevor wir zur Zertifizierung kommen, sehen wir uns zunächst eine Definition der ISO 27001 an.

Die ISO 27001 ist:

  • Teil einer Gruppe international anerkannter Standards
    Sie umfasst Best Practices für den Umgang mit wichtigen in Unternehmen gespeicherten Informationen.


Tipp: Wenn Sie sich bei der Implementierung Ihres Informationssicherheits-Managementsystems direkt an die ISO 27001 halten, gewährleisten Sie im Grunde ganzheitliche ISO 27001-Konformität Ihrer Informationssicherheit.

Nun wissen Sie also, was die ISO 27001 ist. Und die zugehörige Zertifizierung stellt schlicht das offizielle Gütesiegel für Ihr ISMS dar. Anders ausgedrückt: Eine ISO-27001-Zertifizierung bedeutet, dass Ihr ISMS von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle für ISO-27001-konform befunden wurde.

Als Nächstes besprechen wir die Vorteile der Zertifizierung, insbesondere für SaaS-Unternehmen.

Wie profitieren SaaS-Unternehmen von einer ISO-27001-Zertifizierung?

Die Zertifizierung bietet mehrere Vorteile:

  • Mehr Vertrauen vonseiten der Kunden. Mit der Zertifizierung lassen Sie Ihre Kunden wissen, dass Sie ihre Daten schützen und ihre Privatsphäre respektieren.
  • Geringes Risiko für Datenpannen. Mit einem ISMS nach ISO 27001 lassen sich auch Datenschutzrisiken effektiv kalkulieren und managen.
  • Mehr Neukunden und stärkere Kundenbindung. Kunden sind eher bereit, ihre Daten mit Ihnen zu teilen und mit Ihnen zusammenzuarbeiten, weil Sie mit der ISO 27001-Zertifizierung zeigen, dass Sie einen international anerkannten Standard für Informationssicherheit einhalten.
  • Guter Ruf und Wettbewerbsvorteile.
  • Einhaltung von Datenschutzgesetzen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
  • Integrität beim Informationsmanagement mithilfe eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS).

Nachdem wir nun etabliert haben, was die ISO 27001-Zertifizierung ist und welche Vorteile sie für Ihr Unternehmen bedeutet, kommen wir jetzt zum Zertifizierungsprozess.

Welche Schritte sind nötig, um die Zertifizierung zu erhalten?

Bevor Sie den Zertifizierungsprozess für Ihr SaaS-Unternehmen einleiten, ist eine gewisse Vorbereitung nötig, um dafür zu sorgen, dass alle erforderlichen Prozesse implementiert und alle Voraussetzungen für die Zertifizierung erfüllt sind.

Hier die wichtigsten Elemente der Vorbereitung:

(Unsere Implementierungs-Roadmap bietet eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung.)

  • Anwendungsbereich des ISMS
    Ein Überblick darüber, welche Daten geschützt werden sollen.
  • ISO-27001-Dokumentation
    Gemäß ISO 27001-Standard erforderliche Dokumente, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen.
  • ISMS auf dem neuesten Stand
    Ihr Informationssicherheits-Managementsystem muss regelmäßig per Audit überprüft werden, um sicherzugehen, dass aktuelle Best Practices beachtet werden.
  • Gap-Analyse
    Hierbei wird Ihr aktuelles Informationssicherheits-Management mit den Anforderungen der ISO 27001 abgeglichen.
  • Risikobewertung
    Ein Prozess, bei dem Sicherheitslücken identifiziert und Maßnahmen zu deren Behebung ermittelt werden.
  • Asset-Management
    Hier wird eine Liste aller bedeutenden materiellen und immateriellen Vermögenswerte erstellt und etabliert, wie diese geschützt werden.
  • Controls/Maßnahmen
    Ein Satz Regeln, denen Ihr Informationssicherheits-Managementsystem entsprechen sollte. Sie können die Controls auswählen, die zu den Bedürfnissen und Zielen Ihres Unternehmens passen.

Damit diese Schritte umgesetzt werden können, brauchen Sie Mitarbeiter im Team, die das Projekt von Anfang bis Ende unterstützen.

Normalerweise gibt es drei wichtige Rollen:

  • ISO 27001-Experte
    Hilft dabei, die Mitglieder des Projektteams und deren Rollen sowie den Ablauf des Projekts festzulegen
  • Projektmanager
    Ist für das Projekt verantwortlich und sorgt dafür, dass es im vollen Umfang umgesetzt wird
  • Sicherheitsbeauftragter
    Ist für die Sicherheit des Projekts zuständig

Wie Sie ISO 27001 für SaaS im Fast-Track umsetzen: die vier Implementierungsansätze

Ob Ihre ISO 27001-Zertifizierung vier oder vierzehn Monate dauert, entscheidet sich meist schon vor dem ersten Dokument – beim gewählten Umsetzungsweg. SaaS-Unternehmen spüren das besonders deutlich: Sobald ein Enterprise-Kunde das Zertifikat im Vendor-Assessment verlangt, steht ein festes Datum im Raum.

In der Praxis haben sich vier Wege etabliert, ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO 27001 aufzubauen. Sie unterscheiden sich in vier Punkten: Dauer bis zum Zertifikat, interner Aufwand, Kosten und Risiko im Audit. Die folgenden Abschnitte ordnen jeden Ansatz ein, damit Sie den Weg wählen, der zu Ihrem Team und Ihrer Deadline passt.

Inhouse-Implementierung ohne externe Unterstützung

Was es bedeutet: Ihr internes Team setzt ISO 27001 vollständig selbst um. Meist übernehmen CTO oder Security Lead die Verantwortung, in kleineren Teams das Ops-Team. Sie erstellen die ISO 27001-Dokumentation, führen die Risikobewertung durch, definieren den Anwendungsbereich und bereiten das Zertifizierungsaudit ohne externe Begleitung vor.

Geschwindigkeit: Am langsamsten. Rechnen Sie mit 9 bis 14 Monaten, denn Ihr Team baut das Wissen zur Norm parallel zum Tagesgeschäft auf. Allein die Einarbeitung in Anhang A und in die Erwartungen der Zertifizierungsstelle kostet mehrere Wochen.

Kosten: Die geringsten direkten Kosten, da weder Beratungshonorare noch Lizenzgebühren anfallen. Häufig unterschätzen Teams jedoch die internen Opportunitätskosten: Wenn Ihr Security Lead über Monate Richtlinien schreibt, fehlt genau diese Kapazität im Produkt.

Interner Aufwand: Hoch. Mehrere Teammitglieder bleiben über Monate gebunden – für Interviews, Richtlinien, Nachweise und die Vorbereitung auf das Audit.

Risiko: Am höchsten. Erstzertifizierungen ohne Erfahrung zeigen typischerweise Lücken in der Dokumentationstiefe, etwa in der Anwendbarkeitserklärung (Statement of Applicability) oder bei den Nachweisen zur Wirksamkeit der Maßnahmen. Im Audit führt das zu Nebenabweichungen, die Sie vor der Zertifikatserteilung nachbessern.

Am besten geeignet für: Sehr kleine Teams, die Sicherheits-Know-how bereits im Haus haben und ohne harte Deadline arbeiten.

Klassische Beratung (Consultant-led)

Was es bedeutet: Externe Berater:innen erstellen Ihre Dokumentation und begleiten Sie durch das Audit. Als Arbeitsgrundlage dienen meist Vorlagen in Word und Excel, die sie an Ihr Unternehmen anpassen.

Geschwindigkeit: Mittel, typischerweise 6 bis 10 Monate. Die Erfahrung der Beratung beschleunigt die Dokumentation spürbar. Abstimmungsschleifen bremsen das Projekt jedoch aus: Jede Version wartet auf einen gemeinsamen Termin und auf eine Freigabe.

Kosten: Höhere direkte Kosten durch die Beratungsstunden, dafür weniger interne Zeit als bei der Inhouse-Umsetzung.

Interner Aufwand: Mittel. Ihr Team liefert den Input zu Prozessen und Systemen, die Beratung übernimmt Struktur und Dokumentation.

Risiko: Ihr Zeitplan hängt an der Verfügbarkeit einzelner Berater. Nach Projektabschluss zeigt sich ein zweiter Effekt: Eine über viele Einzeldateien verteilte Dokumentation pflegen Sie nur schwer eigenständig weiter – spätestens beim ersten Überwachungsaudit macht sich das bemerkbar.

Am besten geeignet für: Unternehmen ohne internes Sicherheits-Know-how, die einmalig zertifizieren möchten und keine laufende Automatisierung brauchen.

Plattformgestützte Implementierung (Compliance-Automatisierung)

Was es bedeutet: Eine Software führt Sie Schritt für Schritt durch die Umsetzung. Sie liefert Vorlagen für Ihre Richtlinien, sammelt Nachweise automatisiert über Integrationen in Ihre Cloud-Umgebung – etwa AWS oder Ihr Identity-Management – und zeigt offene Gaps in Echtzeit.

Geschwindigkeit: Am schnellsten, sofern Sie den Anwendungsbereich klar abgrenzen. Typischerweise erreichen SaaS-Teams das Audit nach 4 bis 6 Monaten, weil die automatisierte Evidenzsammlung genau die Fleißarbeit übernimmt, die sonst Wochen kostet.

Kosten: Laufende Lizenzkosten statt einmaliger Beratungshonorare. Für Ihre Planung zählt vor allem die Kalkulierbarkeit: Die Kosten wachsen nicht mit jeder zusätzlichen Projektstunde.

Interner Aufwand: Reduziert, aber nicht null. Ihr Team verknüpft die Cloud-Konten und pflegt die Maßnahmen laufend weiter.

Risiko: In komplexen oder stark individuellen Umgebungen stößt reine Software an Grenzen, sobald die fachliche Einschätzung fehlt. Fragen wie „Gehört unsere On-Premise-Komponente in den Anwendungsbereich?“ oder „Wie bewerten wir dieses Restrisiko gegenüber der Zertifizierungsstelle?“ beantwortet keine Vorlage.

Am besten geeignet für: SaaS-Teams mit klar abgrenzbarem Produkt-Scope und technisch versiertem Team.

Hybridmodell: Software plus Expertenzugang

Was es bedeutet: Sie nutzen eine Compliance-Plattform für Dokumentation und automatisierte Nachweise und erhalten zusätzlich Zugang zu ISO 27001-Expert:innen, sobald inhaltliche Fragen auftauchen – etwa bei Scoping-Entscheidungen oder bei der Bewertung einzelner Risiken.

Geschwindigkeit: Vergleichbar mit der reinen Plattformlösung, oft sogar schneller. Der Grund liegt in den vermiedenen Fehlentscheidungen: Ein zu weit gefasster Anwendungsbereich kostet Sie im Nachhinein Wochen, ein kurzer Expertencheck zu Projektbeginn dagegen eine Stunde.

Kosten: Zwischen reiner Software und klassischer Beratung. Sie zahlen eine Softwarelizenz plus Beratungsstunden nach Bedarf, statt ein Vollzeit-Beratungsprojekt zu beauftragen.

Interner Aufwand: Am geringsten unter allen vier Ansätzen. Das Tooling übernimmt die Routinearbeit, und Expert:innen klären fachliche Unsicherheiten direkt, bevor sie zu Nacharbeit führen.

Risiko: Am geringsten. Die Kombination schließt beide typischen Lücken: die Automatisierungslücke der klassischen Beratung und die Wissenslücke der reinen Software.

Am besten geeignet für: SaaS-Unternehmen unter echtem Zeitdruck, zum Beispiel mit einem anstehenden Enterprise-Deal, die weder Zeit für Trial-and-Error noch für lange Beratungszyklen haben.

Die vier Ansätze im direkten Vergleich

Ansatz Timeline Interner Aufwand Kosten Am besten geeignet für
Inhouse 9–14 Monate Hoch Niedrig (direkt) Kleine Teams ohne Deadline
Beratung 6–10 Monate Mittel Mittel–Hoch Kein internes Know-how, einmalige Zertifizierung
Plattform 4–6 Monate Reduziert Planbar, laufend Klarer Scope, technisch versiertes Team
Hybrid 4–6 Monate Am geringsten Mittel Enge Deadline, Enterprise-Deal in Aussicht

Welcher Weg der richtige ist, hängt vor allem an Ihrer Deadline und am vorhandenen Sicherheits-Know-how. Je enger der Zeitrahmen, desto stärker zahlt sich die Kombination aus Plattform und Expertenzugang aus. Genau dafür kombiniert DataGuard automatisierte Workflows mit individueller Expertenberatung – und begleitet SaaS-Unternehmen von der ersten Scoping-Frage bis zum Zertifikat.

Wie viel kostet eine ISO-27001-Zertifizierung?

Auf diese Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort.

Die Kosten hängen von Folgendem ab:

  • Unternehmensgröße und Umfang des Projekts
  • Zustand des aktuellen Informationssicherheits-Managementsystems und Aufwand zur Anpassung an den ISO 27001-Standard
  • Verfügbarkeit interner Ressourcen für das ISMS-Projekt
  • Zeitrahmen (wie dringend wird das Zertifikat benötigt?)
  • Zertifizierungsstelle

Die Kosten für den Erwerb einer ISO 27001-Zertifizierung liegen in etwa zwischen 11.000 und 55.000 Euro. In diesem Artikel sind die Zertifizierungskosten genauer aufgeschlüsselt.

Wie läuft der Zertifizierungsprozess ab und wie lange dauert er üblicherweise?

Die Anforderungen für den Erwerb einer ISO 27001-Zertifizierung können anfangs etwas beängstigend wirken. Ein gutes Verständnis für Ablauf und Dauer des Prozesses sorgt aber dafür, dass Ihr SaaS-Unternehmen die Aufgabe erfolgreich meistert.

Normalerweise besteht der Zertifizierungsprozess aus drei Schritten:

  1. Dokumentenprüfung
    Ein Auditor einer unabhängigen Zertifizierungsstelle prüft Ihre Dokumente und gleicht sie mit den Anforderungen des ISO 27001-Standards ab.
  2. Hauptaudit
    Zunächst bestimmt ein Auditor, ob Ihr Unternehmen bereit für ein vollständiges Audit ist. Anschließend wird Ihr ISMS sorgfältig auf Einhaltung der ISO 27001 geprüft. Wenn Sie das Audit bestehen, wird Ihnen die Zertifizierung ausgestellt.
  3. Überwachungsaudits
    Ein Auditor prüft ein oder mehrere Elemente Ihres ISMS.

Die ISO 27001-Zertifizierung muss alle drei Jahre erneuert werden. So wird dafür gesorgt, dass Ihr ISMS auf dem neuesten Stand bleibt und aktuelle Best Practices beachtet werden.

Apropos neuster Stand: Im Oktober 2022 wurde die Norm in der neuen Version ISO 27001:2022 überarbeitet.

Wie lange der Zertifizierungsprozess dauert, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Verfügbare Ressourcen
  • Komplexität der Betriebsabläufe im Unternehmen
  • Verfügbarkeit eines Auditors
  • Anzahl der Mitarbeiter, die an der ISMS-Implementierung arbeiten können

Hier eine grobe Schätzung des Zeitrahmens nach Unternehmensgröße:

  • 1 bis 20 Mitarbeiter – bis zu 3 Monate
  • 20 bis 50 Mitarbeiter – 3 bis 5 Monate
  • 50 bis 200 Mitarbeiter – 5 bis 8 Monate
  • Mehr als 200 Mitarbeiter – 8 bis 20 Monate

Und damit sind wir schon am Ende unseres Ratgebers zur ISO 27001-Zertifizierung für SaaS-Unternehmen angelangt.

Wie kann DataGuard Ihnen dabei helfen, die ISO 27001-Zertifizierung zu erhalten und damit mehr Kundenvertrauen aufzubauen?

Wir erleichtern den Weg zur ISO 27001-Zertifizierung auf folgende Arten:

  • Unterstützung durch Experten
    Bisher haben alle unsere Kunden die Zertifizierung beim ersten Versuch erhalten. Die Mitglieder unseres Teams sind Experten, was die rechtlichen und technischen Aspekte der ISO 27001-Compliance betrifft.
  • Kostenlose persönliche Beratung
    Wir beantworten gern Ihre Fragen zur ISO 27001 und zu unseren Dienstleistungen.
  • Auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Lösungen
    Zusammen finden wir die beste Strategie für Ihr SaaS-Unternehmen.
  • Nutzerfreundliches ISMS
    Unsere Informationssicherheits-Plattform ist Ihr interaktives ISMS. Sie können dort Assets, Dokumente, Risiken und Audits zentral an einem Ort abrufen.
 

Bei Interesse an einer ISO 27001-Zertifizierung nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

 

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Originally published:
Written by:DataGuard Informationssicherheits-Experten

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DataGuard Informationssicherheits-Experten

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