Intro
Aleksandra Aytova:
Natürlich macht es einen Unterschied, weil alles an einem zentralen Ort gebündelt ist und Prozesse sich leicht steuern lassen. Wir haben eine zentrale Geschäftsbeziehung, einen festen Ansprechpartner und ein Support-Team. Das ist effizienter und aus Kundensicht deutlich angenehmer.
Ich bin Aleksandra Aytova. Ich habe einen PhD im Bereich Human Rights und komme aus dem juristischen Bereich. Kürzlich habe ich ein Programm am MIT im Bereich KI und Machine Learning abgeschlossen. Anfang dieses Jahres bin ich zu Applegreen gekommen, als Group Head of Privacy. Das bedeutet, dass ich für Datenschutz und Privacy in allen Ländern verantwortlich bin, in denen Applegreen aktuell tätig ist. Und ich kann ehrlich sagen: Ich liebe meinen Job.
Welche Compliance-Herausforderungen haben Sie aktuell?
Die klassische Herausforderung im Datenschutz ist das sich schnell verändernde rechtliche Umfeld, das man ständig im Blick behalten muss.
Dazu kommen Aufbewahrungsfristen für Daten, die sich durch neue rechtliche Vorgaben regelmäßig ändern. Diese müssen korrekt umgesetzt werden.
Ein weiteres Thema sind Betroffenenanfragen. Sie nehmen zu, vor allem weil viele Menschen inzwischen KI-Tools nutzen, um solche Anfragen zu erstellen.
Manchmal „halluzinieren“ diese Tools jedoch und formulieren Rechte, die so in der DSGVO gar nicht existieren. Das macht die Bearbeitung komplexer.
Wie erleichtert DataGuard Ihren Arbeitsalltag?
Heutzutage ist es gerade für große Organisationen sehr schwer, mit manuellen Prozessen zu arbeiten.
Zu Beginn meiner Karriere habe ich Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten ausgedruckt und an die Fenster meines Büros gehängt, um Datenflüsse sichtbar zu machen.
Heute fehlt mir dafür schlicht die Zeit. Der Tag hat nur 24 Stunden.
Wir erhoffen uns von DataGuard mehr Effizienz, schnellere Prozesse und ein zentrales System, in dem wir laufende Änderungen pflegen können – etwa bei Verarbeitungstätigkeiten, beim Vendor- und Third-Party-Risikomanagement oder bei Risikoanalysen. Denn das Umfeld verändert sich ständig.
Warum haben Sie sich für DataGuard entschieden?
Viele Anbieter auf dem Markt bieten nur einzelne Tools oder Module an. Sie decken nicht den gesamten Bereich der datenschutzrelevanten Aufgaben ab, die automatisiert werden sollten.
In vielen Fällen fehlt zum Beispiel das Cookie-Thema komplett. Für uns war das sehr wichtig.
Aus Management-Sicht war außerdem entscheidend, alles über einen zentralen Ansprechpartner zu steuern und die benötigten Tools an einem Ort zu haben.
Was ist Ihr Lieblingsfeature?
Vom Cookie-Consent über den Privacy-Bereich der Plattform bis hin zu den File Keepers für Aufbewahrungsfristen – letzteres ist aus meiner Sicht ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Andere Lösungen am Markt bieten das so nicht an.
Ganz persönlich muss ich aber sagen: Ich liebe das Design des Cookie-Banners. Wirklich. Ich bin ein großer Fan davon.
Warum passt DataGuard gut zu den Anforderungen von Applegreen?
Wir haben über drei Monate hinweg mit verschiedenen Anbietern gesprochen. Am Ende hat DataGuard unsere Kriterien am besten erfüllt.
Der Customer Support ist für uns extrem wichtig. Ebenso der Funktionsumfang der Plattform und die Bandbreite an Themen, die sie abdeckt.
Die Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv. Man findet sich schnell zurecht und es fühlt sich nicht kompliziert oder technisch überladen an. Das macht die Arbeit damit angenehm.
Wie lief die Datenmigration ab?
Die Datenmigration war eine spannende Reise. Wir wurden dabei eng von Ihrem Team begleitet und haben durchgehend zusammengearbeitet.
Auch von Kolleginnen und Kollegen habe ich gehört, dass die Migration sehr reibungslos lief. Das kann ich bestätigen: Sie war wirklich smooth.