Datenschutz bei Krankenfahrten mit dem Taxi

Krankenfahrten mit dem Taxi sind ein wichtiger Baustein der allgemeinen Gesundheitsversorgung. Für Taxifahrer gilt es dabei jedoch einiges zu beachten.

Die Fahrt zum Arzt oder in die Klinik: Gerade für ältere Mitbürger ohne Taxi gar nicht zu bewältigen. Daher übernehmen die Krankenkassen die Fahrtkosten für Krankenfahrten, sofern ein Arzt dies verschreibt oder eine bestimmte Pflegestufe vorliegt.

Taxifahrer überprüfen vor der Fahrt, ob alle Angaben auf dem Krankenbeförderungsschein korrekt eingetragen sind und rechnen dann die Fahrt mit der Krankenkasse ab. Damit verarbeiten sie so genannte personenbezogene Daten und unterliegen den Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Ein Verstoß gegen diese Vorschriften kann sehr teuer werden, durchschnittlich werden pro Bußgeld fast 7.000 Euro fällig. Das gilt auch für den Fall, dass ein Unternehmen unabsichtlich oder aus Unwissenheit gegen die DSGVO verstoßen hat.

Taxifahrer sollten unbedingt darauf achten, dass der Krankenbeförderungsschein nicht für andere Fahrgäste sichtbar im Auto liegt. Wenn sie ihn per E-Mail zur Abrechnung an die Krankenkasse schicken, muss der Anhang der Mail verschlüsselt sein. Außerdem sollten sie in Ihrem Büro sicherstellen, dass die Informationen zu den Krankenfahrten nicht frei zugänglich sind.

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