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  • Legal Tech übersetzt rechtliche Fragestellungen in Code.
  • Legal Tech hilft Menschen, juristische Probleme schneller und preisgünstiger zu lösen.
  • Dabei ersetzt Legal Tech nicht die Arbeit von Anwälten, sondern ergänzt und verbessert sie.
  • Der Datenschutz mit seinen umfassenden Dokumentationsvorschriften ist ein natürliches Anwendungsfeld von Legal Tech.
  • Die Kombination von Expertenwissen mit Legal Tech ermöglicht externen Datenschutzbeauftragten individuelle Lösungen für Kundenanfragen.

In diesem Beitrag

Menschen suchen eigentlich nicht nach
einem Anwalt. Was sie suchen, ist in aller Regel die effizienteste Lösung für
ein konkretes Problem. Legal Tech oder Legal Technology, wie die
IT-Unterstützung juristischer Prozesse genannt wird, kann diese Lösung heute in
vielen Fällen einfacher und auch preiswerter machen. Gerade moderner
Datenschutz wäre ohne Legal Tech schwer vorstellbar.

Was ist Legal Tech?

Entschädigungszahlungen in fünfstelliger Höhe: Mit diesem Versprechen
lockten Start-ups wie myRight oder VerbraucherRitter geprellte
Dieselfahrer
, deren Auto infolge des Abgasskandals massiv an Wert verloren
hatte. Sie schufen damit für Verbraucher in Deutschland die Möglichkeit,
Sammelverfahren beizutreten, statt sich individuell ihr Recht erstreiten zu
müssen. Möglich wurde das durch Legal Tech, die IT-unterstützte Bearbeitung
tausender ähnlicher Fälle.

Daraus gewinnen wir eine Definition: Wir sprechen von Legal
Tech, wenn rechtliche Fragestellungen in einen computerlesbaren Code übersetzt,
automatisiert und digitalisiert werden. Durch diese Automatisierung können
häufig aufkommende juristische Probleme für den Mandanten schneller und
preisgünstiger gelöst werden. Diese Art der Prozessoptimierung ist auch und
gerade im Datenschutz sehr wichtig, wie wir weiter unten sehen werden.

Macht Legal Tech Anwälte überflüssig?

Legal Tech ist ein umstrittenes
Thema
. Viele Rechtsanwaltskammern positionieren sich sehr kritisch dazu und
weisen auf Gefahren hin. Dennoch gibt es einen Boom: Legal Tech verbreitet sich
bei Flug- und Bahnentschädigungen, bei Mieterrechten, vielleicht bald sogar bei
Kündigungsschutzklagen. Alles, was sehr häufig abgefragt wird, erlebt eine
zunehmende Automatisierung – doch wird es auch hier immer Grenzfälle geben, bei
denen menschliche Expertise gefragt ist.

Als Datenschutzunternehmen verfolgen wir bei DataGuard im
Bereich Legal Tech einen hybriden Ansatz: Wir automatisieren alles, was
automatisierbar ist. Doch wir sind uns sehr wohl bewusst, dass es nie auf alle
Fragen im Datenschutz automatisierbare Antworten geben wird. Auch bei
unbestimmten Rechtsbegriffen wird menschliches Ermessen weiterhin unentbehrlich
sein. Daher setzen wir auf das Beste aus beiden Welten: moderne Legal Tech und
kompetente Berater.

Was bedeutet Legal Tech für den Datenschutz?

Zur Veranschaulichung, was Legal Tech im Datenschutz leisten
kann, werfen wir zunächst einen Blick auf die klassische Arbeitsweise externer
Datenschutzbeauftragter
. Nehmen wir einen Einzelkämpfer oder auch ein
kleines Team von vier oder fünf Leuten. Die gesamte Arbeit, die solche
Datenschützer leisten, seien es Auftragsverarbeitungsverträge (AVV), Verarbeitungsverzeichnisse
(VV) oder individuelle juristische Anfragen, ist häufig ausschließlich in
Outlook-Archiven dokumentiert.

Wenn die Kommunikation mit externen Datenschutzbeauftragten
nur über E-Mail erfolgt, geht Wissen häufig mit dem Wechsel einzelner
Mitarbeiter unwiederbringlich verloren. Oder aber, vielleicht noch schlimmer,
es existiert weiter als anekdotisches Halbwissen in der Form von „Ihre Kollegin
XYZ hat doch aber gesagt, dass …“

Dem gegenüber stehen Unternehmen wie DataGuard, die auf
Legal Tech setzen und alle Vorgänge in einer Plattform dokumentieren. Aus
Kundensicht ist das unfassbar wichtig, denn es bedeutet: Alles ist per Klick
verfügbar. Das betrifft nicht nur VVTs und geprüfte AVVs. Die Plattform
ermöglicht beispielsweise auch die obligatorische Schulung der Mitarbeiter und
deren Nachweis.

Wie ergänzen sich Legal Tech und Expertenwissen im Datenschutz?

Das klassische Vorurteil lautet, dass mehr Technologie zu
weniger menschlicher Expertise führt. DataGuard beweist jedoch, dass Legal Tech
und individuelle Betreuung keine Widersprüche sind, sondern sich sogar ideal
ergänzen. Auf jede Anfrage, sei sie juristischer Natur oder aus den Bereichen
IT-Security oder IT-Consulting, gehen wir individuell mit hohem Fachwissen ein.

Jeder Kunde hat einen eigenen Betreuer, auch wenn dieser
zunächst nicht vor Ort ist. Treten sehr spezialisierte Fragen auf, können wir immer
auf die Expertise ausgewiesener Fachleute zurückgreifen. Der umgekehrte Fall:
Das von der DSGVO vorgeschriebene Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
(VVT) kann bei Großunternehmen schnell einen Umfang von hunderten von Seiten
annehmen. Hier ist der Kunde mit Legal Tech klar im Vorteil.

Was kann Legal Tech im Datenschutz übernehmen?

Ein klassischer Anwendungsfall für Legal Tech sind Datenschutzerklärungen.
Diese Erklärungen können beispielsweise für Websites nach einem Baukastensystem
einfach zusammengestellt werden. Ändern sich datenschutzrechtliche
Bestimmungen, können die Datenschutzerklärungen durch wenige Klicks
tagesaktuell angepasst werden.

Legal Tech macht so auch Kapazitäten frei: Die pflichtgemäße
SSL-Verschlüsselung auf tausenden Kundenwebsites händisch überprüfen zu wollen,
wäre ein unverhältnismäßiger Aufwand. Dank eines automatisierten Skripts
erledigt das der Computer. Befreit von der Detailarbeit, haben unsere Mitarbeiter
den Blick frei für das große Ganze – so können sie beispielsweise
branchenspezifische Probleme erkennen und analysieren, wovon wiederum alle
Kunden profitieren.

Wie wirkt sich Legal Tech auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aus?

Ein Datenschutzbeauftragter, der ohne Unterstützung durch
ein Team und Legal Tech arbeitet, muss wohl oder übel alles allein machen. Bei
einem 8-stündigen Arbeitstag bleiben dann oft nur zwei Stunden für die aktive
Beratung. Die restlichen Stunden muss er dennoch einpreisen. Automatisierung
und Digitalisierung sparen Zeit und somit auch Kosten.

Wer seinen Datenschutzbeauftragten vor Ort wissen will, um
vielleicht auch abends bei einem Bierchen noch einmal informell eine Frage zu
besprechen, wird wohl zunächst weiter auf den klassischen Berater setzen. Was
aber zu bedenken ist: Wenn ein externer Datenschutzbeauftragter für ein Audit
drei Tage zum Kunden fährt, kommen auch für kleine Unternehmen schnell 3.000
Euro oder mehr an Kosten zusammen. Eine Investition, die wohlüberlegt sein
muss.

Zwar sind auch unsere Mitarbeiter hin und wieder vor Ort im Einsatz. Unsere Stärke ist aber die Mischung aus Spezialisierung und Automatisierung. Damit können wir unseren Kunden viel gezielter helfen als so mancher Wettbewerber, zu einem oftmals niedrigeren Preis. Von Nischen und Spezialanbietern abgesehen spart Legal Tech Kunden deutlich Geld – und das bei einer oft sogar höherwertigen Leistung.

Fazit

Der Erfolg spricht für sich: Wenn es um Dieselklagen oder
Flugverspätungen geht, vertrauen immer mehr Menschen in Deutschland auf Legal
Tech. Im Datenschutz mit seinen umfangreichen Dokumentationspflichten ist Legal
Tech dabei noch ungleich nützlicher. DataGuard setzt daher auf eine Plattform,
die ihre Nutzer anhand von intuitiv gestalteten Fragen durch vordefinierte
Prozesse führt.

Das Angebot von DataGuard beruht nicht allein auf Technik.
Es ist die Kombination von Legal Tech mit einem Team ausgewiesener Experten aus
IT sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, die uns auszeichnet. Dabei ist
der persönliche Berater bei allen aufkommenden Fragen zum Datenschutz weiterhin
Ansprechpartner für unsere Kunden– aber mit einem starken Team und
zukunftsweisender Technologie im Rücken.

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