14,5 Mio Euro Bußgeld für Datenschutzverstoß der Deutsche Wohnen SE

Am 05. November 2019 gab die Berliner Datenschutzbehörde bekannt, dass sie ein Bußgeld in Höhe von 14,5 Millionen Euro gegen die Deutsche Wohnen SE nach einer Vor-Ort-Überprüfung im März dieses Jahrs verhängt hat.

Zum Hintergrund:

Das Immobilienunternehmen verwendete ein Archivsystem zur Speicherung personenbezogener Daten von Mietern, welches personenbezogene Daten nicht löschen konnte.

Betreffende Daten wurden gespeichert, ohne dass überprüft wurde, ob die Speicherung zulässig oder erforderlich ist. Stichproben der durchführenden Datenschutzbehörde Berlin ergaben, dass teilweise mehrere Jahre alte Angaben von Mietern eingesehen werden konnten, ohne dass diese noch dem ursprünglichen Zweck dienten.
Die betreffenden Daten umfassten unter anderem Angaben zur Person sowie Gehaltsbescheinigungen, Auszüge aus Arbeits- und Ausbildungsverträgen sowie Kontoauszüge oder Steuer-, Sozial- und Krankenversicherungsdaten.

Bereits 2017 hatte die Berliner Behörde die Deutsche Wohnen überprüft und auf das nun sanktionierte Vorgehen hingewiesen. Die konkrete Bußgeldhöhe über 14,5 Millionen Euro ergibt sich laut der Behörde vor allem daraus, dass das Unternehmen die beanstandete Archivstruktur bewusst angelegt hatte und die Daten betroffener Personen über einen langen Zeitraum in unzulässiger Weise verarbeitet wurden.

Gemäß dem veröffentlichten Konzept zur Bußgeldzumessung bei Datenschutzverstößen der Datenschutzkonferenz (DSK), hätte die Strafe rund 28 Millionen Euro betragen können, so die Berliner Datenschutzbehörde. Mildernd wirkte sich allerdings aus, dass man erste Maßnahmen zur Bereinigung der Rechtswidrigkeit ergriffen hat und konstruktiv mit der Behörde zusammengearbeitet wurde.

Maja Smoltczyk, Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, sagte hierzu: „Datenfriedhöfe, wie wir sie bei der Deutsche Wohnen SE vorgefunden haben, begegnen uns in der Aufsichtspraxis leider häufig.“

Die Umsetzung der DS-GVO mit allen damit einhergehenden oft erforderlichen Änderungen gerät wie wir wissen neben dem Tagesgeschäft leicht ins Hintertreffen. Doch gerade am Beispiel von Deutsche Wohnen zeigt sich, dass Altlasten konsequent aufgearbeitet werden müssen, um nicht zuletzt auch etwaige Bußgelder zu vermeiden.

Bei Fragen zum Datenschutz speziell in der Immobilienbranche, aber auch darüber hinaus, etwa beim Thema Aufbewahrungs- und Löschfristen steht Ihnen DataGuard als kompetenter Partner zur Verfügung.

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